Gemeinsam werden der
Hund und der Hundeführer ausgebildet.
Die Ausbildung des Hundes beinhaltet:
1. Gehorsam
Das Erlernen eines guten Gehorsams und die Festigung der
Bindung des Hundes an seinen Hundeführer
sind wesentliche Bestandteile der Ausbildung eines Rettungshundes, da dies in
gefährlichen Situationen lebenswichtig sein kann .
2. Gerätearbeit
Der Hund
lernt über verschiedenste, unebene Untergründe zu laufen, Leitern zu
steigen, Wippen zu überqueren,
sowie durch dunkle Gänge oder Röhren zu kriechen.
Dieses Training dient dazu, dass der Hund mit Ruhe und Sicherheit seine
Bewegungen koordiniert.
Er lernt außerdem seinen Suchauftrag inmitten von Feuer, Rauch und
Lärm von Bergungsgeräten zuverlässig auszuführen.
3. Suche
Die
Ausbildung der Suche erfolgt über Spiel- bzw. Futtermotivation.
Bis der Hund
selbständig suchen kann, sind viele kleine Schritte erforderlich.
Im Gegensatz
zu Fährtenhunden, stöbern unsere Hunde durch das Gelände.
Sie halten ihre Nase in den Wind und durchsuchen das Gelände systematisch
(revieren) nach menschlichem Geruch/ Witterung.
Für
diese Sucharbeit braucht der Hund eine gute Kondition und Ausdauer.
Der Hund
lernt, die gefundenen Personen anzuzeigen.
Das heißt, er meldet seinem Hundeführer, wenn er jemanden gefunden
hat.
Dazu gibt es verschiedene Methoden, wie z.B. das Verbellen, das Bringseln und das Rückverweisen.
In unserer Staffel wird überwiegend das Verbellen ausgebildet.